Sie haben das Glück noch einmal erleben dürfen...

...und mussten nicht im Tierheim sterben, wo Kälte, nicht selten Hunger und Stress den Großteil eines Hundelebens bestimmen. Diese Fellnasen haben es noch einmal geschafft, ein warmes Körbchen und einen Menschen oder eine Familie ihr eigen nennen zu dürfen. Wenn vielleicht auch nur für eine kurze Zeit.

Lebt wohl, wir behalten euch tief in unserem Herzen.

Euer Team von Notfelle e.V.

Hetti - kurz vor der Rettung ereilte sie ihr grausames Schicksal

Hetti musste eines grausamen Todes sterben... Sie saß voller Angst, Hunger und Durst in der Tötungsstation in Ungarn. Als wir vor Ort waren lernten wir eine wundervolle, sehr anschmiegsame und sensible Hündin kennen für die wir umgehend anfingen, ein schönes Zuhause zu suchen und auch fanden... Eine Familie sagte sich, Hetti soll bitte kommen, wir warten sehnsüchtig auf sie. Und Hetti wurde fest reserviert, alle Ausreisevorbereitungen waren getroffen und es sollte der große Tag kommen, an dem man sie endlich aus der Tötung holte... Doch Hetti war es nicht gegönnt, das Glück erleben zu dürfen, sie wurde genau an diesem Tag noch in der Tötungsstation von Artgenossen zu Tode gebissen... Als uns die schrecklichen Bilder erreichten kamen nur noch die Tränen...

Liebe Hetti, auch wenn wir dich leider nur sehr kurz kennen- und liebenlernen durften, so bist du immer in unseren Herzen geblieben. Du warst so kurz davor endlich glücklich sein zu dürfen, leider sollte es nicht sein. Eine Antwort hierauf werden wir niemals finden. Deine Familie, die alles für dich vorbereitet hatte, war schwer getroffen und hat es nicht verstanden, genau wie wir. Hetti, pass auf dich auf dort oben und grüße all die anderen Fellnasen, die schon auf dich gewartet haben. Nun bist du frei kleine Maus...


Dein Team von Notfelle e.V.


Amy - sie war zu jung zum sterben

Amy war eine wundervolle und sensible Hündin, die ein Traumzuhause nach Jahren im Tierheim endlich gefunden hatte. Gerade mal ein paar Jahre alt und noch voller Lebensdrang und Fröhlichkeit durfte sie endlich ein schönes Zuhause genießen, im Kreise einer lieben Familie mit einer Katze und zwei Kindern... Leider war Amy und ihrer Familie dieses Glück nicht lange zuteil, denn nach wenigen Monaten wurde sie schwächer, erkrankte und keiner konnte sich recht erklären was die Mausi hatte... Nach intensiven Untersuchungen stellte sich heraus, dass Amy schon länger eine schwere Nierenerkrankung gehabt haben muss, die nie erkannt wurde. Wie auch, sie war so lebensfroh und fit dass es keinen Anlaß für so eine Vermutung gab. Nach gerade mal 7 Monaten im neuen Zuhause wurde Amy plötzlich immer schwächer und baute zusehends ab, die fraß kaum noch und nahm nur noch wenig am Leben teil, ihre Nieren hatten ihre Arbeit eingestellt... ihre Familie musste sich unter schlimmen Tränen von ihr verabschieden, sie konnte nicht mehr.

Amy war ein Traumhund, die Familie und sie waren eine Einheit. Für uns alle war es unfaßbar, dass so ein junger Hund nach so kurzer Zeit schon gehen musste. Das Warum haben wir uns oft gefragt, aber eine Antwort gab es leider nicht... Amy, du hast unsere Herzen mit deiner liebevollen offenen und herzlichen Art so sehr berührt, dass wir immer noch viel an dich denken und es manchmal nicht verstehen, dass du nicht mehr da bist. Du fehlst uns allen sehr und wir vermissen dich.

Dein Team von Notfelle e.V.



Opi - er kämpfte für seine letzten Monate

Lieber Opi, du bist in unser aller Herzen unvergessen...

Im Alter von geschätzten 14 Jahren hast du endlich ein schönes Zuhause finden können bei einer lieben Familie, die dich über alles liebte! Mit schwerer Lungenentzündung kamst du zuhause an und alle dachten, deine Zeit wird nicht mehr lange sein... doch du hast gekämpft, bis zum Schluß! Und es bleiben euch noch fast ein ganzes Jahr gemeinsam.

Doch irgendwann kam der Tag an dem du schwächer wurdest, dein Körper und dein Herz machten sich langsam bereit für ihre letzte lange Reise... Dort oben bist du nun, am anderen Ende der Regenbogenbrücke, wo all deine Freunde auf dich gewartet haben und dich herzlich willkommen hießen. 

OPI, deine Familie vermisst dich so sehr und auch wir haben geweint als der Tag kam, an dem du deine Augen für immer geschlossen hast, aber dies hast du voller Liebe, Zufriedenheit und Glück getan. Und das ist das wichtigste. Wir werden dich nie vergessen, Kämpferherz.

Dein Team von Notfelle e.V.


Reni - ein großer Kämpfer und doch verloren

Als Reni in sein neues wunderschönes ländliches Zuhause einzog, ahnte keiner, dass sein Körper schon lange gegen einen Feind kämpfte, der kaum zu besiegen war. Bis fast zuletzt hat man es Reni nicht angesehen, wie sehr der Krebs ihm schon zu schaffen machte.

Schweren Herzen traf Renis Herrchen die Entscheidung, die endgültig sein sollte, als das Ausmaß des Krebses bekannt wurde.

Leb wohl lieber Reni und danke für die wundervollen Stunden, die Du uns noch geschenkt hast.

Dein Team von Notfelle e.V.


Bobo- er durfte nochmal aufleben

Bobo war seinerzeit eine der schnellsten Vermittlungen. Kaum als Notfall gepostet, hatte er ein paar Minuten später sein Zuhause. Es sollte sein endgültiger Platz zum ankommen werden.

Seinem Frauchen war bewusst, dass Bobo vielleicht nicht mehr lange zu leben hatte, war er doch nur noch ein Schatten seiner selbst als wir ihn seinerzeit mitgenommen haben.

Liebevoll päppelte sie ihn auf und zeigte ihm nochmal, wie schön ein Hundeleben sein kann. Das er fast blind und taub war, störte sie überhaupt nicht.

Leb wohl lieber Bobo du durftest in Frieden gehen.

Dein Team von Notfelle e.V.


Marley – ein kleiner Igel, der nochmal ankommen durfte

Er hat ausgeschaut wie ein kleiner Igel als ihn beherzte Tierschützer unter einem Gebüsch im Park gefunden haben.

Marley hatte sich komplett aufgegeben.

Wir haben ihn gerne mit nach Deutschland genommen und er durfte noch ein paar Wochen seines Glücks erfahren.

Mutig, weil blind, tapste er noch bis zu seinen letzten Tagen durch sein Zuhause. Leider versagte irgendwann sein kleines Herzchen und Marley ging friedlich über die Regenbogenbrücke.

Leb wohl kleiner Freund, Dein Team von Notfelle e.V.


Pawel... die Zeit mit ihm war...

...leider viel zu kurz (5. bis 29. November 2013)

...lang genug um all unsere Herzen im Sturm zu erobern

...so furchtbar wunderschön

...ein inniger Moment der Liebe in seinen Augen

...für ihn besonders, er durfte endlich Menschen als etwas Gutes kennenlernen

...ein intensives Erblühen seiner so wundervollen gütigen Seele

...einfach unvergesslich

Der kleine liebe Pawel kam in der Nacht vom 5. auf den 6. November 2013 in Deutschland in seiner Pflegestelle an, sofort bereit, dass für ihn bereitgestellte kuschelige Körbchen anzunehmen und in einen tiefen Schlaf zu fallen nach der langen und anstrengenden Reise. Wären da nicht die Hustenanfälle gewesen, die ihm ein Durchschlafen unmöglich machten und ein schlimmes Herzproblem vermuten ließen.

So musste Pawel -kaum angekommen- auch schon zum Tierarzt und der schlimmeVerdacht bestätigte sich...sein Herz war in einer sehr, sehr schlechten Verfassung.

Anscheinend hatte vorher niemand seine Atemnot, seinen Herzhusten bemerkt, bisher war er also ganz alleine im Tierheim auf sich gestellt, ohne beruhigende menschliche Zuwendung während der schlimmsten Attacken.

Nun war Pawel da und eine Seele von Hund. Voller Vertrauen, voller Liebe, vollerAnhänglichkeit und voller Freude am neuen Leben, aber mit wenig Sauerstoff, da sein Herz nur noch minimale Leistung erbringen konnte.

Sein Pflegefrauchen war darauf vorbereitet, einen Hund mit Problemen desBewegungsapparates aufzunehmen um ihn dahingehend ein wenig aufzubauen, dass er bald in sein endgültiges Zuhause hätte umziehen können. Und nun viele große Sorgen voller Tränen und Ängste, ob man dies dem kleinen Pawel überhaupt noch zumuten könne...

Seine Probleme mit den ihm versagenden Hinterbeinchen waren verschwindend gering zu denen seines Herzchens. Würde er die nochmalige Umstellung verkraften ? Würde das neue Zuhause ihn nun überhaupt noch nehmen wollen ?

Sein Pflegefrauchen hatte sich extra für ihn frei genommen, aber das würde nicht viel länger als geplant funktionieren, also was tun ???

Juliane, Pawels endgültiges Frauchen brauchte nichtmal eine Sekunde um JA zu Pawel zu sagen und nach einem „Gespräch unter vier Augen“ zwischen Pawel und seinem Pflegefrauchen war klar: Pawel zieht am 9. November 2013 nach Jena um.

Eng an sein Pflegefrauchen gekuschelt ging es im Auto auf die vierstündige Reise in SEIN Zuhause ! So lieb, so ruhig, so wissend es ist alles nur für ihn, danken wir Pawel für sein Vertrauen während dieser Fahrt.

In Jena wartete das allerliebste Frauchen, welches sich Pawel nur wünschen konnte mit einer zuckersüßen Hündin und die Freude auf allen Seiten war groß. Klein Pawels Schwänzchen wedelte vor lauter freudiger Erregung und seine Äuglein strahlten. Sein Pflegefrauchen musste bitterlich beim Abschied weinen, hatte sie ihr Herz bereits in der kurzen Zeit vollends an ihn verloren. So erging es auch Juliane und es schien, als wäre Pawel schon immer dort zu Hause gewesen, als sei es Julianes Hund bereits seit Langem.

Wir hätten uns alle so unendlich gewünscht, dass Pawel und seine Menschen ein wenig mehr Zeit miteinander hätten genießen können, aber es kommt leider manches mal anders als gewünscht.

Und so geschah es, dass die schlechten Phasen immer mehr wurden, die  Medikamente vollends ausgereizt waren und zum Wohle von Pawel der 29.November 2013 sein letzter Tag sein sollte.........

Wir alle haben viel geweint um Pawel

...weil er nur so kurz glücklich sein durfte

...weil wir ihn so früh gehen lassen mussten

...weil er so eine tiefe Lücke hinterlassen hat

...weil wir glücklich darüber waren, ihn die letzten Wochen, Tage, Stunden in Liebe

begleiten zu dürfen

...weil wir glücklich darüber waren, dass Pawel allen zeigte, welch besonderes Glück uns

zuteil wurde, seiner kleinen, aber ach so großen Seele, wenn auch nur für eine ganz kurze

Zeit, all unsere Liebe geben zu dürfen

Danke Pawel das wir dich kennenlernen durften.

Danke Pawel, dass du uns trotz deiner schlechten Erfahrungen dein geschundenes Herz geöffnet hast.

Danke Pawel, dass es dich gab - du bleibst ewig in unserem Herzen und unserer Erinnerung.

Besonders die alten Tiere brauchen uns auf ihrem letzten Weg...was sie uns dafür geben

ist nicht in Worte zu fassen...

Helfen Sie uns dabei !